Der Verein

Der Verein Youth for Hope wurde am 12. April 2006 in Oberglatt gegründet um das Kinderheim in Nairobi mit Direkthilfen zu unterstützen. Alle Mitglieder arbeiten ehrenamtlich und sind selbst Gönner. Heute befindet sich das Kinderheim „Watoto mbele“ in Ngong/Kenia.

Unsere Grundsätze

  • Wir leisten 100%ige Direkthilfe, d.h. Spenden kommen 1:1 im Kinderheim in Ngong an und werden für den definierten Zweck eingesetzt
  • Wir arbeiten ehrenamtlich, sind selber Gönner von Material- und Geldspenden
  • Wir schaffen notwendige Arbeitsplätze für die einheimischen Hilfskräfte, insbesondere für die Ausbildung der Kinder
  • Wir informieren regelmässig und transparent (via E-Medien)

Der Vorstand

Von links nach rechts:

Dominik Rüfenacht  Vizepräsident, Webseite & Technik 
Barbara König-Haas Leitung Kinderheim / Volontariate
Monika Waldmeier Patenschaften, Mitgliederverwaltung
Othmar Hürbin Bau & Technik
Susanne Waldmeier Kinderheim Finanzen
Hans Haas Präsident Youth for Hope, Bau & Technik Kinderheim
Hans Zemp Aktuar
(nicht auf dem Bild) Doris Nyambura Vorort-Unterstützung Landkauf

Wie alles begann

Youth for Hope wurde nach dem Stammeskrieg in Ruanda zwischen den Tutsis und den Hutus gegründet.

Beatrice Windberg, gebürtige Ruanderin und lebend in Stockholm, reiste während des Krieges im Juni 1994 nach Kigali mit dem Ziel, ihre Familie zu evakuieren. Doch sie kam zu spät, ihre komplette Familie wurde ermordet. Der Minibus in dem sie anreiste, füllte sie mit überlebenden Kindern welche sie auf der Strasse zwischen deren ermordeten Familien fand und flüchtete mit ihnen in die Hauptstadt Kenias nach Nairobi.

Im Jahre 2001 lernte ich Beatrice kennen und war von ihrer Hilfsbereitschaft und ihrem Einsatz in Afrika tief beeindruckt. Sie nahm mich mit zu „ihren“ Kindern und zeigte mir verschiedene Projekte, die sie ins Leben rief. Ich besuchte diese Projekte und die Kinder regelmässig.

Im Jahr 2003 erkrankte Beatrice Winberg an Brustkrebs. Sie fragte mich, ob ich für ein paar Monate nach Kenia kommen könnte um sie zu vertreten. Mittlerweile war ihr Projekt „ Youth for Hope“, auf 40 Kinder angewachsen. Vor Ort wurde sie von einem kenianischen Ehepaar unterstützt, zusammen kümmerten sie sich um Waisen- und Strassenkinder in den Slums von Nairobi. Eine Woche nach ihrer Anfrage an mich war ich Vorort in Nairobi um Beatrice zu vertreten.
Beatrice kam danach nie wieder nach Kenia zurück, sie blieb in Schweden. Ich führte ihre Organisation in ihrem Sinne weiter und gründete den Verein „ Youth for Hope“ in der Schweiz.

Youth for Hope führt heute zwei Projekte in Kenia: Ein Kinderheim mit 45 Kinder und ein Schulprojekt in den Slums in welchem wir zur Zeit 16 Kinder betreuen. 2010 zogen wir aus dem Kinderheim in den Slums aus und gingen nach Ngong, 8 km ausserhalb von Nairobi, aufs Land am Fusse der Ngong-Hills.