Es geht vorwärts!

Liebe Freunde, die ersten Wochen des neuen Jahres gehen so weiter, wie die letzten im alten Jahr. Und das ist gut so! Othmar ist bereits wieder zurück in der Schweiz, nachdem er von Hans als begleitender Bauleiter abgelöst wurde. Neben vielen neuen Bildern hat er viel positives zu berichten. Es läuft alles termingerecht, die Zusammenarbeit mit dem Generalunternehmer und dem Bauführer ist vorbildlich, kompetent und konstruktiv.  Die Fenster und Türen sind alle montiert, die Aussenwände werden ausgefugt. Vor ein paar Tagen wurde ausserdem bereits das Gates-Tor montiert.
Einmal mehr ist es unglaublich spannend zu sehen, mit welcher Ausrüstung auf der Baustelle gebaut wird. Nicht überall hätten die SUVA-Inspektoren Freude an dem, was sie sähen…:-)

Othmar hat nebenbei unseren kleinen Inder (das neue Auto), den Mahindra, mit unserem Logo auf allen Seiten beschriftet.  Sieht toll aus, danke Othmar!

Letzten Samstag hatte Hans das grosse Glück, zusammen mit Barbara an einer traditionellen afrikanischen Zeremonie teilnehmen zu können: Shadrack, ein ehemaliger Kinderheim-Junge, will im Sommer heiraten. Um die Tochter der Familie zu bekommen, musste er das Geld für mehrere Geissen, sprich umgerechnet sFr. 600.00 an diesem traditionellen Fest an die Brauteltern übergeben. Babsi und Hans als Begleiter des Bräutigams, er hat keine eigene Verwandtschaft,  mussten für die ganze Gesellschaft Getränke und verschiedene Lebensmittel mitbringen. Am Dorfeingang wurden sie dann von den Verwandten der Braut abgeholt.

Unter Gesang und vielem Trallala wurden sie nach der Übergabe der mitgebrachten Lebensmittel ins kleine Dorf begleitet. In einem extra für dieses Fest aufgebauten grossen Zelt wurden dann alle typisch afrikanisch, kulinarisch, unter anderem mit einem am Vortag frisch geschlachteten Schaf, verköstigt.
Nach diesem ausgiebigen Essgelage wurde im Haus der Brauteltern das Geld nach verschiedenen Voten und Verhandlungen der beiden Parteien schrittweise, unter protokollarischer Aufsicht übergeben. Die Köchinnen erhielten, so will es die Tradition, vom bräutigamsseitigen Besuch noch kenianische Umhängetücher.  Erst jetzt wurden die von uns mitgebrachten Getränke unter lautem Gerassel und Gesang verteilt. Es wurde es dann aber bald Zeit zu gehen, um Othmar noch auf den Flughafen zu begleiten und zu verabschieden. 

Der normale Alltag ist aber wie immer von Baubegehungen, Besprechungen, Schulbesuchen und vielen anderen, mannigfaltigen Arbeiten begleitet. Oft fragen wir uns, wie Babsi das alles auf die Reihe kriegt!

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