Diana Kalekye

Diana kämpfte seit vielen Jahren mit verschiedensten medizinischen Problemen.  Zum Schluss war ihr Herz so schwach, dass sie nur noch mit Rollstuhl mobil war. Sie hat lange gekämpft, nun aber hat die Kraft nicht mehr gereicht.
Am 21.3.2020 um 01:22 Uhr hörte ihr Herz auf zu schlagen, umgeben von den Menschen die sie liebte, in ihrem Bett zuhause bei uns. 

Diana liebte Musik, sämtliche Songs ihrer Lieblings-Sängerin CardiB ratterte sie wann immer sich eine Gelegenheit bat, auf und ab, so dass sie bei uns im Haus dann auch bald den Spitznamen CardiB verleiht bekam.

Papapa’s Meatballs war ihre Leibspeise.
Trotz vieler krankheitsbedingter Absenzen schloss Diana im Oktober 2019 die Primarschule mit guter Note ab.

Ihr Lachen wird uns auf ewig fehlen.

Besuchsbericht von Markus Freudiger

Letzten November war Markus Freudiger zusammen mit Hans und Othmar für 14 Tage in Ngong und hat seine Eindrücke und Erlebnisse in einem Besuchsbericht zusammengefasst. Der Bericht ist sehr gelungen und macht mit zahlreichen tollen Bildern beste Werbung für unser Kinderheim und Kenia generell! Viel Spass beim Lesen an euch alle und besten Dank für den Bericht, Markus!

–> Hier gehts zum Bericht

Blockhaus-Event 2019!

Zum zweiten Mal nach dem ersten Fest vor zwei Jahren haben wir gestern im Blockhaus Zeiningen mit euch angestossen, gegessen und zurückgeschaut auf zwei unglaubliche Jahre! Wir sind stolze Grundstück- und Hausbesitzer und haben eine stabile und nachhaltige Wasser- bzw. Stromversorgung.

Es hat uns sehr gefreut, viele von euch persönlich zu begrüssen und wir hoffen, euch allen haben die Käseschnitten so gut geschmeckt wir uns!! 🙂

Wir möchten uns ganz herzlich bei euch allen bedanken fürs Vorbeikommen und für eure Unterstützung und wünschen allen eine schöne Adventszeit und einen guten Start ins kommende Jahr!

Unsere neue Photovoltaik-Anlage!

Liebe Freunde! Seit kurzem gibt es eine optische Veränderung am Haus, die man nur von Google Maps aus sehen kann – Wir haben unsere Photovoltaik-Anlage auf dem Dach erhalten! 🙂 Seitdem können wir unseren benötigten Strom bei guten Verhältnissen vollständig selber produzieren und machen uns so unabhängig von der Instabilität des lokalen Stromnetzes!

Es war beeindruckend, mit welcher Professionalität die Anlage von den kenianischen  Technikern installiert und programmiert wurde. Und der Moment, wo Hans auf seinem iPad den Anlagen-Status abrufen konnte, war natürlich unbezahlbar. 🙂

An dieser Stelle danken wir dem Lions-Club nochmals ganz herzlich, dass sie uns das Solarprojekt ermöglicht haben. Es ist ein beispielhaftes, nachhaltiges und kostensparendes Projekt geworden!

Neuer Artikel in der NFZ

In der Ausgabe vom 19. September wurde in einem tollen Artikel über die letzten Monate in Ngong berichtet – herzlichen Dank einmal mehr an Hans Zemp für die Verfassung!

Hier ist der ganze Artikel für euch zum nachlesen:

 

Youth for Hope macht Freude

Vor gut einem Jahr durfte in Ngong das neue Kinderheim des Zeininger Vereins Youth vor Hope bezogen werden. Den Kindern und Jugendlichen ist es wohl in ihrem neuen Daheim. Noch stehen einige Verbesserungen an.

Zeiningen. Es ist bereits mehr als ein Jahr verflossen, seit die Kinder und Jugendlichen ihr neues Heim beziehen konnten. Viel ist unterdessen passiert. Viel wird auch in Zukunft passieren. Man hat sich aber sehr gut an die neuen Wohnverhältnisse gewöhnt, man ist glücklich etwas mehr Platz zum Arbeiten, Lernen, Verweilen und Schlafen zu haben. Momentan betreut der Verein Youth for Hope gegen 60 Kinder und Jugendliche. Vor allem in der Ferienzeit ist das Haus mit 40 anwesenden Jugendlichen wirklich stark belegt. Wenn die Ferien wieder vorbei sind, wohnen einige in Boardingschulen. Zwanzig etwas ältere Burschen und Töchter wohnen selbständig oder zusammen mit geeigneten Leuten. Alle diese 60 Leute erhalten vom Verein Youth for Hope finanzielle Unterstützung, damit sie die notwendigen Lebensbedürfnisse abdecken können.

Die Schweizer Klosterfrau Schwester Theres wohnt seit vielen Jahren in Nairobi. Sie pflegt zur Heimleiterin Barbara König – Haas ein freundschaftliches Verhältnis und vermittelt oft Kinder, die ins Heim aufgenommen werden können. So sind jüngst zwei Zehnjährige dazu gestossen. Dafür hat Jacob seine Ausbildung beendet und arbeitet jetzt in einem NGO-Betrieb als Finanzverwalter. Mit seinem Lohn kann er allen seinen persönlichen Verpflichtungen gut nachkommen.

In Kenia bezahlen die Kinder Schulgeld. Darum freut sich der Verein Youth vor Hope über jede Patenschaft und jede Spende. Nur so lassen sich die Lebensgrundbedürfnisse und die Ausbildung finanzieren. So durfte sich Präsident Hans Haas in Zeiningen riesig freuen, als er seinem Briefkasten den wirklich tollen Betrag von 1000 Franken entnehmen durfte. Die Spende wurde anonym gemacht und sie wird vom Vorstand ganz herzlich verdankt.

Dem Lions Club sei Dank

Dass das Projekt in Ngong viel Goodwill erleben darf, zeigt sich auch darin, dass immer wieder Vereine oder Vereinigungen darauf aufmerksam werden und ihr Wohlwollen auf sympathische Art und Weise zeigen. Nach dem Grosseinsatz der Rotarier Ende letzten Jahres (die NFZ berichtete darüber) erfreute neu der Lions Club mit prächtiger Grosszügigkeit. Youth for Hope durfte 12‘500 Franken in Empfang nehmen. Damit lässt sich eine Photovoltaikanlage finanzieren. Die Installation ist für November in diesem Jahr vorgesehen.

Vor zwei Jahren dankte der Verein Youth for Hope allen Gönnerinnen und Gönnern an einem kleinen Fest im Zeininger Blockhaus. Dieser Event soll am 1. Dezember wiederholt werden. Es ist den Verantwortlichen ein echtes Bedürfnis, den Spendern, Paten und Patinnen, aber auch den Gönnern für ihren Goodwill herzlich zu danken.

Man hat auch seine täglichen Sorgen

Kürzlich wünschten sich die Hausmütter Uniformen oder zumindest Einheitskleider. Der Kolonialismus hat nicht nur in den Schulen seine Spuren hinterlassen. Überall findet man diese, nun sogar in der Küche des Kinderheims in Ngong.

Momentan sind die Kosten für den Maiskauf für kenianische Verhältnisse sehr hoch. Aber auch die Gesundheitskosten lassen sich nicht so klar vorhersagen. Operationen und Spitalaufenthalte reissen immer wieder Löcher in die Kasse. Das Versicherungswesen ist recht speziell und nicht obligatorisch.

Der vor zweieinhalb Jahren gekaufte Inder „Mahindra“, ein Jeep, tut seine Arbeit prima und wird überall eingesetzt.