Grosse Eröffnungsfeier!

Die offizielle Eröffnungsfeier ist Geschichte! Und wie wir gefeiert haben: Mehr als 100 Gäste waren anwesend, die wir dank perfektem Wetter draussen im Garten bewirten konnten. Das Buffet war unglaublich und die Portionen riesig! 😅 Es war wunderbar, wie die Kinder alle zusammen gespielt haben, miteinander gegessen und füreinander gesorgt haben und zur Musik bis spät in die Nacht getanzt haben! Wir mussten buchstäblich den Stecker ziehen, um die Kinder spätnachts noch ins Bett zu kriegen. 😃

Nachfolgend sind einige Eindrücke vom Fest, mehr gibt es in ein paar Tagen, wenn wir die Bilder und Video-Flut ausgewertet und geordnet haben:

Kommende Eröffnungsfeier in Ngong

Liebe Freunde und Sponsoren,

Nächste Woche erhält das neue Kinderheim die wohlverdiente offizielle Eröffnungsfeier! Es freut uns wirklich sehr, dass neben vielen Vorstandsmitgliedern auch etliche grosse Unterstützerinnen und Unterstützer der letzten Jahre mit dabei sein können. Die Kinder haben ausserdem Ferien! Das bedeutet gleichzeitig auch, dass das Haus so richtig voller Leben sein wird. Wir freuen uns sehr, euch in den nächsten Tagen über das Geschehen in Ngong berichten zu können. Schaut auf jeden Fall immer mal wieder hier oder auf unseren anderen Kanälen vorbei, es lohnt sich! In den letzten Wochen ist nochmals unglaublich viel passiert rund um das Haus, wir können es alle kaum erwarten, es mit eigenen Augen sehen zu können. Schaut euch doch als Einstieg dazu dieses Video an, natürlich von den Kindern produziert und gedreht: 

Liebe Grüsse
Der Vorstand

P.S.: Schaut doch bei Gelegenheit auch mal hier vorbei: https://twitter.com/YouthforHope_CH

Artikel zum Neubau in der NFZ

Hallo zusammen!

Am 6. Oktober ist in der NFZ ein sehr schöner Artikel zu unserem erfolgreichen Abschluss des Neubaus erschienen. Ein herzliches Dankeschön an Hans Zemp für die Verfassung des Artikels!!


Das Haus ist gebaut – das Haus ist bewohnt

 
Vor wenigen Wochen durften die Kinder in Ngong ihre Sachen packen und in ihr neues Haus einziehen. Dem Zeininger Verein Youth for Hope ist damit das Kunststück gelungen, für die Kinder mit dem neuen Haus wesentlich bessere Wohn- und Arbeitsplätze zu schaffen.

Mit dem Umzug ins neue Haus hat sich die Wohn- und Lebenssituation für die 40 Kinder und Jugendlichen im Kinderheim Watoto Mbele westlich von Nairobi schlagartig deutlich verbessert. Nach ungefähr zehn Monaten Bauzeit konnte das neue Haus wohnbereit bezogen werden. Den desolaten Zuständen wie Platzmangel, ungenügende sanitäre Einrichtungen, fehlende Schlaf- und Arbeitsplätze war damit das Ende angesagt. Das neue Haus an guter Lage präsentiert sich nicht nur schön, es weist auch eine für Afrika deutlich überdurchschnittliche Güte in Bauausführung und Einrichtung aus. Man findet zwölf Kinderzimmer mit je vier Betten. Immer vier Zimmer haben ein Badzimmer, also eine Nasszelle und zwei Toiletten. Die grosse und funktionale Küche, die Räume für die Hausleitung und für Gäste ergänzen das Raumprogramm. Der Ausbau ist schön, funktional und praktisch gefertigt. Die Warmwasseraufbereitung erfolgt mit Solarenergie. Der Feuerherd ist wohl noch nötig, aber nicht mehr der einzige Wasserwärmer.

Ein toller Aufenthaltsraum
Mit 48 Quadratmetern ist der Aufenthaltsraum recht gross. Er dient als Aufenthaltsraum bei Regenwetter, als Esszimmer, als Arbeitsraum zum Erledigen der Hausaufgaben, als Fernsehzimmer und zum Empfang von Gästen. Der Raum ist schön gefertigt und sehr beliebt.

Die Küche ist gross, geeignet für das Kochen für viele Leute und wird von den Hausmüttern sehr geschätzt. Naschbares bleibt – wie bei uns auch – wegen der Abschlussmöglichkeit der Vorratskammer länger verfügbar. Daneben wird aber auch eine Aussenküche benutzt. Ein grosser Teil des Lebens daheim spielt sich draussen ab. Was dem kinder- und jugendfreundlichen Verweilen dient, trifft man hier. Grill, Tisch, etwas Rasen und ein Hühnergehege sind neben einem Kaninchenhaus anzutreffen. Und wenn man von drinnen aus den Fenstern hinausschaut, fällt der Blick auf die Ngong Hills.

Ein Traum wurde wahr
Wilkister Adema, sie wird in naher Zukunft ihre Studium zur Journalistin abgeschlossen haben, beurteilt die Momentansituation so: «A while back all this was an imagined dream and probably a fantasy to everyone in the Youth for Hope family. But it turned to be, a dream came true because of selfless people earned money to help the less fortunate children in Kenya.» Oder zu Deutsch etwa, dass dies vor einiger Zeit wohl ein Wunschtraum oder eben Fantasie von allen in der Youth for Hope Familie war. Dieser Traum konnte nach ihrer Beobachtung wahr werden, weil selbstlose Leute mit ihrem Geld den wenig glücklichen Kindern halfen.

Der Einzug in dieses Traumhaus wurde am 28. Juli umgesetzt und in der Nacht vom 28. auf den 29. Juli durften die jungen Leute erstmals in ihrem neuen Heim, in ihrem neuen Daheim schlafen. Wilkister schätzt zusammen mit ihrer Wohngemeinschaft die neuen Platzverhältnisse ausserordentlich und vergleicht diese mit dem alten Haus. Sie weiss auch, dass Kinder ein Spielfeld brauchen, um Dampf abzulassen. So sehe man bei ihnen ein glückliches Lachen.

Die junge Journalistin vergisst denn auch nicht all denen zu danken, die schon lange Teil der Familie, dieser Wohngemeinschaft sind. Barbara König bezeichnet sie als «Beloved mum with an amazing devoted heart», eine geliebte Mutter mit einem tollen Herz. Sie habe schon sehr viel für die Familie gemacht und die Liebe für sie sei grenzenlos «The love we have for her is infinity». Sie dankt aber auch Hans Haas, dem Vater der Leiterin, dem sehr kreativen Mann. Man schätze die kleinsten Dinge, die er für die Familie mache. Und zum Schluss sagt Wilkister: «We are really grateful for everyone who dripped in to make the dream of so many children come true. You all touched a child’s heart and you will forever be our unsung heroes!» Sie sagt also, dass sie all denen, die den Traum von so vielen Kindern wahr machten, dankt und dass diese Leute für immer die unbesungenen Helden der Kinder bleiben.

Unser neues Zuhause

Liebe Freunde und Sponsoren,

Wir können es kaum glauben! Nicht einmal 10 Monate nach Baubeginn sind wir am Ziel unserer kühnsten Träume angelangt: Das Haus, das ersehnte, neue Heim, ist fertiggestellt! Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie wir diesen Moment herbeigesehnt haben, und mit aller Kraft und Einsatz darauf hingearbeitet haben! Es ist unglaublich, fantastisch, einfach nur grossartig!!

 

In den letzten vier Wochen wurden noch viele kleine Restarbeiten erledigt, die, wie bei uns nicht anders, nochmals sehr zeitintensiv waren. Hans war weitere zwei Wochen vor Ort, um Barbara bei diesen Arbeiten zu unterstützen und schlussendlich beim Umzug zu helfen. Wieder zuhause, lag er erstmal ein paar Tage flach. Das volle Programm (und auch die Kälte!) forderte seinen Tribut…Doch die mitgebrachten Neuigkeiten und die tollen Bilder, die Freude an dem Erreichten, sorgten für eine schnelle Genesung.

Dank der guten Vorarbeit konnte der finale Umzug noch in diesen zwei Wochen wie erhofft durchgezogen werden. Die Bilder sprechen für sich, die Kinder sind überglücklich und wir sind es auch! Dank dem neuen Haus, können nun all unsere Primarschul–Kinder Zuhause wohnen und müssen nicht mehr ins Internat. Dies war uns ein grosses Anliegen und ein Herzenswunsch.

 

Es ist schon sehr überwältigend, wie viele hilfsbereite Menschen zu uns stehen, und uns finanziell oder auch mit persönlichem Einsatz so tatkräftig unterstützen. Wir sind sehr berührt! Wir danken euch allen von ganzem Herzen für die Unterstützung und fürs Mitfiebern während den letzten Monaten!!

Noch gibt es viel zu tun, bis alles und jedes sein Plätzchen gefunden hat. Wir sind guter Dinge, dass wir unser Daheim in der ersten Dezember Woche offiziell einweihen können. Ein exaktes Datum werden wir euch allen noch bekannt geben und hoffen natürlich, den einen oder anderen Überraschungsgast Vorort in Ngong begrüssen zu dürfen.

Einen Projektbericht vom Landkauf bis zum Umzug werden wir in der nächsten Zeit erstellen und bebildern. Spätestens mit dem Weihnachtsbrief werden wir ihn euch natürlich gerne zukommen lassen!

Was wären neue Zimmer ohne – Betten!

Hallo zusammen

Nach weiteren Aufenthalten in Ngong von unseren Bauleitern Othmar und Hans ist klar: es gibt noch viel zu tun! Das Haus kann schliesslich nicht bewohnt werden, ohne dass nicht auch die Innenausstattung vorhanden ist. Und bei diesen „kleineren“ Dingen ist dann oftmals Geduld oder etwas Nervenstärke gefragt. Da kann es schonmal vorkommen, dass sich die neuen Einbauschränke zum Teil nicht sauber schliessen lassen, oder dass bei den Türen noch etwas nachgeholfen werden muss, damit sie sich auch ordentlich auf- und zumachen lassen. Ohne Hans und Othmar wären wohl einige solche Details nicht korrigiert oder angepasst worden. Der eine oder andere kritische Blick, zusammen mit etwas Verhandlungsgeschick war schon oft Gold wert! 🙂

Aktuell werden die neuen Betten gezimmert, während sich Babsi nebenbei um die passenden Matratzen und natürlich um das leibliche Wohl der Kinder kümmert: