Der Neubau hat begonnen !!

Liebe Mitglieder, Freunde & Verwandte, Gönner und Sponsoren, eine lange Zeit der Planung, Ungewissheit, und voller Hoffen und Bangen ist zu Ende gegangen: Der Baustart ist erfolgt! Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie sehr wir uns gefreut haben, diesen Schritt endlich zu wagen! Und wir sind umso glücklicher, dass wir hier verkünden können, dass der Bau gute Fortschritte macht. Insbesondere die Bauqualität macht uns viel Freude, was gar nicht so selbstverständlich ist in Kenia! 🙂

Werft immer mal wieder einen Blick auf unsere Projektseite, wo wir von nun an regelmässig aktuelle Bilder von der Baustelle posten werden!

 

In der NFZ vom letzten Freitag ist der folgende grosse Bericht erschienen, den wir euch nicht vorenthalten möchten:

Das Kinderheim in Ngong ist auf guten Wegen

Der Zeininger Verein Youth for Hope mit Hans Haas an der Spitze kann mit dem kürzlich begonnenen Bau des Kinderheims Watoto Mbele in Ngong bei Nairobi eine gute Entwicklung des Projekts miterleben. Die Kinder erleben die Entstehung des neuen Hauses hautnah mit.

Im Frühjahr haben die Verantwortlichen das Bauareal für das neue Kinderheim mit einer Umfassungs-mauer einfrieden lassen. Aus Sicherheitsgründen macht man das an grösseren Orten auch in Kenia so. Vor kürzerer Zeit konnte nun auch der Hausbau in Angriff genommen werden. Und wenn man sich auf der Baustelle umsieht, gleicht sie in vielen Bereichen durchaus denen bei uns. Die Bauarbeiter tragen Schutzhelme (das sieht man gar nicht überall), der Sicherheit wird recht grosser Stellenwert beigeordnet, auch wenn er nicht ganz dem schweizerischen Level entspricht. Auf Ordentlichkeit wird grosses Augenmerk gelegt, auch auf sanitäre Provisorien.  Diese werden konstant sauber gehalten. Ganz allgemein präsentiert sich die Baustelle sauber, geordnet und man geht in gutem Umgangston miteinander um.

Auch dem Schutz des Materials vor ungewünschten Abtransporten in der Nacht begegnet man mit Überwachung rund um die Uhr, mit Einschluss des Materials. Zement wird trocken und ebenfalls eingeschlossen gelagert.

Frauen machen die gleiche Arbeit

Im Vergleich zu uns werden deutlich weniger Maschinen eingesetzt. Dies bedeutet viel mehr Handarbeit. Die Frauen in der Belegschaft erledigen die gleiche Arbeit wie die Männer. Es gibt da keinen Unterschied. Zu diesen Arbeiten zählen Beton in Plastikkübeln tragen, aber auch Steine zuhauen. Auf der Baustelle des Kinderheims trifft man jedoch einen Betonmischer, Nivelliergeräte und Vibrations-walzen an. Das ist bereits gehobenes Niveau, weil in Kenia der Beton oft nicht verfestigt wird. Erfreulich ist auch, dass man beim Bau des zweistöckigen Hauses nicht mit Armierungseisen spart.

Die Bauaufsicht ist gut. Der Polier immer vor Ort. Er ist ganz klar die Ansprechperson. Den Bauleiter, man nennt ihn Contractor, besucht die Baustelle sehr oft, kontrolliert das Getane, will sehen, wie man mit der Armierung umgeht und ob die Niveaus stimmen. Die Arbeitsqualität hat enormen Stellenwert, fast europäisches Niveau. Der Bauherr hat hier offensichtlich eine gute Hand in der Wahl der Bauleitung gehabt.

Die Kinder freuen sich riesig

Die Kinder, die heute im Nachbarhaus wohnen, freuen sich riesig am Entstehen ihres neuen Hauses. Sie interessieren sich auch, wie das alles entsteht, wie aus Plänen Häuser werden. Sie haben ins Fundament ihren Wunschzettel zum Haus, ein Dokument für viele Jahre, einmauern lassen. In ihren Erwartungen freuen sie sich auf mehr Raum zum Leben und Lernen, auf mehr Möglichkeiten, homeless Kids (Kinder die nirgends wohnen) betreuen zu können, auf genügend Betten, auf die deutliche Verbesserung der Wohnumstände und vieles mehr.

Es braucht aber immer noch recht viel Geld

Der Vorstand des Vereins Youth for Hope ist aber nach wie vor auf recht viel Geld angewiesen, dass das ganze Haus bei Fertigstellung bezahlt werden kann. Geld ist in Kenia sehr teuer. Aus diesem Grund ist der Verein am Zeininger Markt aufgetreten, aus diesem Grund serviert und informiert der Verein im Zeininger Blockhaus am kommenden 3. Dezember über die Mittagszeit bei einem traditionell afrikanischen Essen mit Wort und Bild über das Geschehen im fernen Ngong. Und aus diesem Grund ist der Verein Youth for Hope wirklich auf dem Projekt gut gegenüber stehende Leute angewiesen. Alle das Projekt mittragenden Leute sind für jeden noch so kleinen Beitrag sehr dankbar.

Wir als Marktfahrer

Wie angekündigt haben wir uns in Zeiningen zum ersten Mal als Marktfahrer eingeschrieben. Am Vorabend ging es los mit dem Aufbau der Marktstände. Dank einem guten Platz und etwas Improvisationstalent konnten wir uns einen wunderbaren Marktstand inkl. „Umschwung“ herrichten:

Die vielen leckeren Kuchen und die mitgebrachten Artikel in Kenia fanden viele Abnehmer und die aufgestellten Tische und Stühle waren oft gut besetzt. Am Abend konnten wir sagen, dass wir unser Ziel mehr als nur erreicht haben. Neben einem sehr schönen Zustupf in der Kasse konnten wir unseren Verein, das Kinderheim und nicht zuletzt den Event im Dezember sehr gut unter die Leute bringen! Das Wetter hat ebenfalls perfekt mitgespielt, bei fast schon sommerlichen Temperaturen musste auch hinter dem Marktstand niemand frieren. 🙂

Zum Schluss noch ein Blick von oben (am Morgen früh, deshalb die wenigen Leute 😉 ), dank der benachbarten Hebebühne von Schauli AG:

Zeiniger Märt – wir sind dabei!

Nächsten Samstag, den 23. September, ist es wieder soweit: Zum 32. Mal findet dann ab 09:00 Uhr der Zeiniger Märt statt. Besonders in diesem Jahr: Zum ersten Mal mit Beteiligung vom Verein Youth for Hope! 🙂 Wir sind begeistert, dass wir mit einem Marktstand Kenianische Produkte kombiniert mit Kaffee und Kuchen anbieten können. Ganz nebenbei haben wir natürlich das Ziel, unser Verein und das Kinderheim einem breiten Publikum vorzustellen und etwas Werbung zu machen.

Wir freuen uns schon jetzt auf jeden Besuch!

Das neue Auto ist da!

Schon vor einigen Wochen haben wir es auf der Projektseite angekündigt, nun ist es endlich soweit: Wir durften unser neues Auto abholen! Alle, vor allem natürlich Barbara sind happy, dass von nun an wieder ein zuverlässiges Gefährt zur Verfügung steht. Der Aufbau auf der Ladefläche sorgt dafür, dass bis zu 10 Kinder transportiert werden können. Schon bei den ersten Probefahrten zeigten sich die Kinder begeistert und teilten das neue „Reich“ in zwei Abschnitte ein. Der vordere (klimatisierte) Teil mit Platz für 4 Kinder plus Fahrer ist die Schweiz, während der (nicht klimatisierte) Aufbau mit 6 weiteren Plätzen Afrika symbolisiert. Es stellt sich nun die Frage, welcher Teil mit der Zeit grössere Beliebtheit erlangen wird. 🙂

  

Doch gleichzeitig musste man auch Abschied nehmen. Mit mind. einem weinenden Auge wurde das alte Auto vertaut, abgeschleppt und somit aus dem Dienst im Kinderheim entlassen. Wer weiss, wohin seine Reise noch führt. Wir haben das Gefühl, dass es noch nicht die letzte gewesen ist!

 

Abgesehen vom neuen Auto waren in den letzten Wochen einige Kinder von Krankheiten geplagt. Hinzu kam eine Erkältungswelle, die so ziemlich alle im Kinderheim erwischt hat. Diese ist wohl der startenden Regenzeit zu verdanken…Mittlerweile sind aber alle wieder wohlauf!

Neuigkeiten aus dem Kinderheim

Letzten Montag an der Vorstandssitzung haben uns Barbara und Hans, der vor zwei Wochen ebenfalls wieder in Ngong war, viele tolle Bilder und Neuigkeiten präsentieren können. Diese möchten wir euch natürlich ebenfalls weitergeben. Um es ganz kurz zu machen:

Wir stehen nun wirklich kurz davor, den wohl wichtigsten Schritt in den letzten Vereinsjahren zu machen: Den Bau des neuen Kinderheimes!

In den vergangenen Wochen haben Barbara und Hans diesem Projekt vor Ort in unzähligen Gesprächen und Verhandlungen mit dem Architekten, den Behörden und Anwälten eine sehr gute Basis gelegt. Die Voraussetzungen für den Baubeginn sind bald alle erfüllt. Weiter wurde die Zufahrtsstrasse zum Kinderheim saniert (wobei saniert etwas untertrieben ist, wie ihr auf den Bildern sehen könnt 🙂 )

   

Immer noch unverändert kritisch sind die Platzverhältnisse in der jetzigen Unterkunft. Alle, wirklich alle hoffen, dass die Bauarbeiten bald beginnen können. Wir werden von hier aus alles dafür tun, um dies zu ermöglichen. Dabei sind wir immer noch sehr von eurer Unterstützung abhängig! So viel haben wir dank euch schon erreicht, nun ist auch das grösste Ziel in greifbarer Nähe! Unser Appell an euch: Helft uns und mobilisiert alle, die ihr kennt! Gemeinsam werden wir das Haus Stein um Stein entstehen lassen!