Video vom Neubau

Liebe Freunde,
Wir können an dieser Stelle voller Stolz und Freude ein Video posten, welches John, eines unserer älteren Heimbewohner als Schul-Projekt realisierte. Dabei gut zu sehen ist, wie der Neubau Fortschritte macht und wie sich die Kinder und Jugendlichen freuen, bald in ein Haus mit mehr Platz einziehen zu können. Wir freuen uns von ganzem Herzen mit ihnen und berichten in Kürze von unserem heutigen Event, der ein voller Erfolg war!! 🙂

Hier ist das Video:

Unser grosser Event am 3. Dezember

Liebe Freunde

Watoto Mbele, unser Kinderheim, wächst und wächst. In den letzten Wochen hat der Rohbau Gestalt angenommen! Wir möchten diese Gelegenheit nun nutzen, um euch unser Projekt und den Verein etwas genauer vorzustellen. Im Blockhaus Zeiningen werden wir deshalb am 3. Dezember ab 11 Uhr für alle traditionelles afrikanisches Essen servieren. Barbara wird in Kurzreferaten Bilder und Wissenswertes zum Alltag vorstellen. Für die Kleinen steht eine Spiel- und Kinderecke bereit, und in einem Wettbewerb testen wir euer Wissen über uns. 🙂 Sogar kleine Preise sind zu gewinnen. Ihr seid alle ganz herzlich eingeladen! Nichts würde uns mehr freuen, als ein volles Haus, viele spielende Kinder und interessante Gespräche und Begegnungen mit euch!

Hans Zemp hat dazu einen Zeitungsartikel für die Neue Fricktaler Zeitung verfasst, diesen könnt ihr hier nachlesen.

Bis bald am 3. Dezember! 😀 

Beteiligung am Neubau

Hallo zusammen

Viele von Euch haben in diesen Tagen ein Mail oder Brief erhalten mit der freudigen Nachricht, dass wir mit dem Bau beginnen konnten! Um den noch fehlenden Betrag baldmöglichst zusammen zu bekommen, bieten wir euch nun die Möglichkeit, euch direkt am Bau zu beteiligen. 🙂 Auf dieser Seite könnt ihr dies mit der Finanzierung eines Ziegels, eines Backsteines oder einfach nur eines Fensterabschnittes tun. Vielen Dank schon jetzt an alle Käufer!! 🙂

Der Neubau hat begonnen !!

Liebe Mitglieder, Freunde & Verwandte, Gönner und Sponsoren, eine lange Zeit der Planung, Ungewissheit, und voller Hoffen und Bangen ist zu Ende gegangen: Der Baustart ist erfolgt! Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie sehr wir uns gefreut haben, diesen Schritt endlich zu wagen! Und wir sind umso glücklicher, dass wir hier verkünden können, dass der Bau gute Fortschritte macht. Insbesondere die Bauqualität macht uns viel Freude, was gar nicht so selbstverständlich ist in Kenia! 🙂

Werft immer mal wieder einen Blick auf unsere Projektseite, wo wir von nun an regelmässig aktuelle Bilder von der Baustelle posten werden!

 

In der NFZ vom letzten Freitag ist der folgende grosse Bericht erschienen, den wir euch nicht vorenthalten möchten:

Das Kinderheim in Ngong ist auf guten Wegen

Der Zeininger Verein Youth for Hope mit Hans Haas an der Spitze kann mit dem kürzlich begonnenen Bau des Kinderheims Watoto Mbele in Ngong bei Nairobi eine gute Entwicklung des Projekts miterleben. Die Kinder erleben die Entstehung des neuen Hauses hautnah mit.

Im Frühjahr haben die Verantwortlichen das Bauareal für das neue Kinderheim mit einer Umfassungs-mauer einfrieden lassen. Aus Sicherheitsgründen macht man das an grösseren Orten auch in Kenia so. Vor kürzerer Zeit konnte nun auch der Hausbau in Angriff genommen werden. Und wenn man sich auf der Baustelle umsieht, gleicht sie in vielen Bereichen durchaus denen bei uns. Die Bauarbeiter tragen Schutzhelme (das sieht man gar nicht überall), der Sicherheit wird recht grosser Stellenwert beigeordnet, auch wenn er nicht ganz dem schweizerischen Level entspricht. Auf Ordentlichkeit wird grosses Augenmerk gelegt, auch auf sanitäre Provisorien.  Diese werden konstant sauber gehalten. Ganz allgemein präsentiert sich die Baustelle sauber, geordnet und man geht in gutem Umgangston miteinander um.

Auch dem Schutz des Materials vor ungewünschten Abtransporten in der Nacht begegnet man mit Überwachung rund um die Uhr, mit Einschluss des Materials. Zement wird trocken und ebenfalls eingeschlossen gelagert.

Frauen machen die gleiche Arbeit

Im Vergleich zu uns werden deutlich weniger Maschinen eingesetzt. Dies bedeutet viel mehr Handarbeit. Die Frauen in der Belegschaft erledigen die gleiche Arbeit wie die Männer. Es gibt da keinen Unterschied. Zu diesen Arbeiten zählen Beton in Plastikkübeln tragen, aber auch Steine zuhauen. Auf der Baustelle des Kinderheims trifft man jedoch einen Betonmischer, Nivelliergeräte und Vibrations-walzen an. Das ist bereits gehobenes Niveau, weil in Kenia der Beton oft nicht verfestigt wird. Erfreulich ist auch, dass man beim Bau des zweistöckigen Hauses nicht mit Armierungseisen spart.

Die Bauaufsicht ist gut. Der Polier immer vor Ort. Er ist ganz klar die Ansprechperson. Den Bauleiter, man nennt ihn Contractor, besucht die Baustelle sehr oft, kontrolliert das Getane, will sehen, wie man mit der Armierung umgeht und ob die Niveaus stimmen. Die Arbeitsqualität hat enormen Stellenwert, fast europäisches Niveau. Der Bauherr hat hier offensichtlich eine gute Hand in der Wahl der Bauleitung gehabt.

Die Kinder freuen sich riesig

Die Kinder, die heute im Nachbarhaus wohnen, freuen sich riesig am Entstehen ihres neuen Hauses. Sie interessieren sich auch, wie das alles entsteht, wie aus Plänen Häuser werden. Sie haben ins Fundament ihren Wunschzettel zum Haus, ein Dokument für viele Jahre, einmauern lassen. In ihren Erwartungen freuen sie sich auf mehr Raum zum Leben und Lernen, auf mehr Möglichkeiten, homeless Kids (Kinder die nirgends wohnen) betreuen zu können, auf genügend Betten, auf die deutliche Verbesserung der Wohnumstände und vieles mehr.

Es braucht aber immer noch recht viel Geld

Der Vorstand des Vereins Youth for Hope ist aber nach wie vor auf recht viel Geld angewiesen, dass das ganze Haus bei Fertigstellung bezahlt werden kann. Geld ist in Kenia sehr teuer. Aus diesem Grund ist der Verein am Zeininger Markt aufgetreten, aus diesem Grund serviert und informiert der Verein im Zeininger Blockhaus am kommenden 3. Dezember über die Mittagszeit bei einem traditionell afrikanischen Essen mit Wort und Bild über das Geschehen im fernen Ngong. Und aus diesem Grund ist der Verein Youth for Hope wirklich auf dem Projekt gut gegenüber stehende Leute angewiesen. Alle das Projekt mittragenden Leute sind für jeden noch so kleinen Beitrag sehr dankbar.

Wir als Marktfahrer

Wie angekündigt haben wir uns in Zeiningen zum ersten Mal als Marktfahrer eingeschrieben. Am Vorabend ging es los mit dem Aufbau der Marktstände. Dank einem guten Platz und etwas Improvisationstalent konnten wir uns einen wunderbaren Marktstand inkl. „Umschwung“ herrichten:

Die vielen leckeren Kuchen und die mitgebrachten Artikel in Kenia fanden viele Abnehmer und die aufgestellten Tische und Stühle waren oft gut besetzt. Am Abend konnten wir sagen, dass wir unser Ziel mehr als nur erreicht haben. Neben einem sehr schönen Zustupf in der Kasse konnten wir unseren Verein, das Kinderheim und nicht zuletzt den Event im Dezember sehr gut unter die Leute bringen! Das Wetter hat ebenfalls perfekt mitgespielt, bei fast schon sommerlichen Temperaturen musste auch hinter dem Marktstand niemand frieren. 🙂

Zum Schluss noch ein Blick von oben (am Morgen früh, deshalb die wenigen Leute 😉 ), dank der benachbarten Hebebühne von Schauli AG: