Artikel in der NFZ – „Fricktaler Rotarier unterstützen Kinderheim“

Im November 2018 reiste eine Gruppe von Fricktaler Rotarier nach Ngong, um in über 500 Arbeitsstunden einen Anbau an unser neues Haus zu realisieren. Neben diesem Einsatz werden wir über die nächsten 10 (!) Jahre mit einer Patenschaft für zwei Kinder unterstützt. Im Namen des ganzen Vereins möchten wir uns herzlich bedanken für diese grosszügige und nachhaltige Unterstützung!

Hier der ganze Artikel zum Nachlesen:

FRICKTAL/KENIA. Der Aargauische Verein «Youth for Hope» betreibt in Ngong, Kenia, das Kinderheim «Watoto Mbele», das 50 Kindern Platz bietet und dessen Neubau kürzlich offiziell eröffnet wurde. Die Kinder sind entweder Vollwaisen oder kommen aus Familien, die aufgrund von Armut oder Krankheit nicht in der Lage sind, für ihre Kinder zu sorgen. Der Rotary Club Laufenburg-Fricktal unterstützt «Youth for Hope» mit einer Patenschaft für zwei Kinder – und dies bis zum Abschluss ihrer schulischen Ausbildung über die nächsten zehn Jahre. Konkret beläuft sich der gesprochene Beitrag des Service-Clubs auf 30000 Franken. Der Club wollte seine Unterstützung jedoch nicht bei einer jährlichen Banküberweisung belassen, sondern sich vor Ort selbst ein Bild von der beeindruckenden Arbeit von «Youth for Hope» machen und sogar selber mit anpacken. Für einen Anbau wurden weitere 15000 Franken investiert, sodass insgesamt 45000 Franken in die Zukunft der Kinder und Jugendlichen aus Ngong flossen. Für den Einsatz vor Ort reisten 6 Fricktaler Rotarier und ein Freund im November des letzten Jahres dort hin und engagierten sich mit einem «Hands-on-Einsatz» in über 500 ehrenamtlichen Arbeitsstunden vor Ort (die NFZ berichtete). Das Leben im Kinderheim ist nicht gänzlich unbekümmert, müssen doch die Kinder schwere Familienverhältnisse und Schicksale verarbeiten. Aber «Watoto Mbele» ist weit mehr als ein Dach überm Kopf und regelmässige Mahlzeiten. Es ist und soll in allererster Linie ein Ort der Hoffnung sein. Die Kinder wachsen dort geschützt und liebevoll betreut auf. Es wird ihnen ermöglicht, eine gute Schul- oder Berufsbildung zu erhalten. Somit erhalten die Kinder die Perspektive auf eine berufliche Laufbahn – um so den Weg aus der Armut in ein würdiges und eigenständiges Leben zu finden. Es war eine beeindruckende Erfahrung, zu sehen, was alles möglich ist, wenn die verschiedensten Menschen sich gemeinsam Ziele setzen und sich zusammen engagieren, um diese zu realisieren. Es gibt nichts, das stärker verbindet, als eine gemeinsame Vision: Mitmenschlichkeit. So ist «Watoto Mbele» nicht nur für die dort lebenden Kinder eine Erfolgsgeschichte, sondern auch für die Rotarier, die bereichert nach Hause zurückkehrten, ein «Ort der Hoffnung». (nfz)

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