Grosse Eröffnungsfeier!

Die offizielle Eröffnungsfeier ist Geschichte! Und wie wir gefeiert haben: Mehr als 100 Gäste waren anwesend, die wir dank perfektem Wetter draussen im Garten bewirten konnten. Das Buffet war unglaublich und die Portionen riesig! 😅 Es war wunderbar, wie die Kinder alle zusammen gespielt haben, miteinander gegessen und füreinander gesorgt haben und zur Musik bis spät in die Nacht getanzt haben! Wir mussten buchstäblich den Stecker ziehen, um die Kinder spätnachts noch ins Bett zu kriegen. 😃

Nachfolgend sind einige Eindrücke vom Fest, mehr gibt es in ein paar Tagen, wenn wir die Bilder und Video-Flut ausgewertet und geordnet haben:

Kommende Eröffnungsfeier in Ngong

Liebe Freunde und Sponsoren,

Nächste Woche erhält das neue Kinderheim die wohlverdiente offizielle Eröffnungsfeier! Es freut uns wirklich sehr, dass neben vielen Vorstandsmitgliedern auch etliche grosse Unterstützerinnen und Unterstützer der letzten Jahre mit dabei sein können. Die Kinder haben ausserdem Ferien! Das bedeutet gleichzeitig auch, dass das Haus so richtig voller Leben sein wird. Wir freuen uns sehr, euch in den nächsten Tagen über das Geschehen in Ngong berichten zu können. Schaut auf jeden Fall immer mal wieder hier oder auf unseren anderen Kanälen vorbei, es lohnt sich! In den letzten Wochen ist nochmals unglaublich viel passiert rund um das Haus, wir können es alle kaum erwarten, es mit eigenen Augen sehen zu können. Schaut euch doch als Einstieg dazu dieses Video an, natürlich von den Kindern produziert und gedreht: 

Liebe Grüsse
Der Vorstand

P.S.: Schaut doch bei Gelegenheit auch mal hier vorbei: https://twitter.com/YouthforHope_CH

Unser neues Zuhause

Liebe Freunde und Sponsoren,

Wir können es kaum glauben! Nicht einmal 10 Monate nach Baubeginn sind wir am Ziel unserer kühnsten Träume angelangt: Das Haus, das ersehnte, neue Heim, ist fertiggestellt! Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie wir diesen Moment herbeigesehnt haben, und mit aller Kraft und Einsatz darauf hingearbeitet haben! Es ist unglaublich, fantastisch, einfach nur grossartig!!

 

In den letzten vier Wochen wurden noch viele kleine Restarbeiten erledigt, die, wie bei uns nicht anders, nochmals sehr zeitintensiv waren. Hans war weitere zwei Wochen vor Ort, um Barbara bei diesen Arbeiten zu unterstützen und schlussendlich beim Umzug zu helfen. Wieder zuhause, lag er erstmal ein paar Tage flach. Das volle Programm (und auch die Kälte!) forderte seinen Tribut…Doch die mitgebrachten Neuigkeiten und die tollen Bilder, die Freude an dem Erreichten, sorgten für eine schnelle Genesung.

Dank der guten Vorarbeit konnte der finale Umzug noch in diesen zwei Wochen wie erhofft durchgezogen werden. Die Bilder sprechen für sich, die Kinder sind überglücklich und wir sind es auch! Dank dem neuen Haus, können nun all unsere Primarschul–Kinder Zuhause wohnen und müssen nicht mehr ins Internat. Dies war uns ein grosses Anliegen und ein Herzenswunsch.

 

Es ist schon sehr überwältigend, wie viele hilfsbereite Menschen zu uns stehen, und uns finanziell oder auch mit persönlichem Einsatz so tatkräftig unterstützen. Wir sind sehr berührt! Wir danken euch allen von ganzem Herzen für die Unterstützung und fürs Mitfiebern während den letzten Monaten!!

Noch gibt es viel zu tun, bis alles und jedes sein Plätzchen gefunden hat. Wir sind guter Dinge, dass wir unser Daheim in der ersten Dezember Woche offiziell einweihen können. Ein exaktes Datum werden wir euch allen noch bekannt geben und hoffen natürlich, den einen oder anderen Überraschungsgast Vorort in Ngong begrüssen zu dürfen.

Einen Projektbericht vom Landkauf bis zum Umzug werden wir in der nächsten Zeit erstellen und bebildern. Spätestens mit dem Weihnachtsbrief werden wir ihn euch natürlich gerne zukommen lassen!

Was wären neue Zimmer ohne – Betten!

Hallo zusammen

Nach weiteren Aufenthalten in Ngong von unseren Bauleitern Othmar und Hans ist klar: es gibt noch viel zu tun! Das Haus kann schliesslich nicht bewohnt werden, ohne dass nicht auch die Innenausstattung vorhanden ist. Und bei diesen „kleineren“ Dingen ist dann oftmals Geduld oder etwas Nervenstärke gefragt. Da kann es schonmal vorkommen, dass sich die neuen Einbauschränke zum Teil nicht sauber schliessen lassen, oder dass bei den Türen noch etwas nachgeholfen werden muss, damit sie sich auch ordentlich auf- und zumachen lassen. Ohne Hans und Othmar wären wohl einige solche Details nicht korrigiert oder angepasst worden. Der eine oder andere kritische Blick, zusammen mit etwas Verhandlungsgeschick war schon oft Gold wert! 🙂

Aktuell werden die neuen Betten gezimmert, während sich Babsi nebenbei um die passenden Matratzen und natürlich um das leibliche Wohl der Kinder kümmert:

Der Umzug naht

Liebe Freunde!

Mit grossen Schritten ging es auch in den letzten Wochen weiter. Mittlerweile ist das zukünftige Zuhause der Kinder schon bald bezugsbereit! In der jetzigen Bauphase gibt es aber noch wichtige Entscheidungen zu treffen, alle die schon mal selber gebaut haben, können ein Lied davon singen. So ging es letztens zum Beispiel um die Wandschränke in den Kinderzimmern. Mit oder ohne Schlösser, welche Farbe, oder wie soll der Innenausbau gestaltet werden soll. Diese Entscheidungen und Besichtigungen machen es notwendig, das Hans und Othmar nun regelmässig einen Abstecher nach Ngong machen, um nach dem Rechten zu sehen. Jedes mal, wenn sie zurück kommen, können sie begeistert von den neuen Entwicklungen erzählen!

 

Letzte Woche hat die NFZ über Hans Zemp einen grossen Artikel über den Baufortschritt publiziert, ihr könnt ihn selbstverständlich hier nachlesen:

„Seit nunmehr rund einem Jahr wird in Ngong, westlich von Nairobi in Kenia, am neuen Kinderheim gebaut. Diese Bauarbeiten sind im Verlauf des letzten Jahres zügig vorangekommen, so zügig, dass man dem vorgesehenen Einzug in den Neubau im Juni zuversichtlich entgegensehen kann. Hans Haas war während der Bauphase nicht nur sehr oft vor Ort anzutreffen, er erlebte auch wirklich viele schöne und gute Momente.  Die erspriessliche Zusammenarbeit mit Architekt und Bauleitung hat während der ganzen Zeit angedauert und dafür gesorgt, dass gute Arbeit verrichtet wurde, dass keine Leerläufe entstanden, dass mit den Ressourcen sorgfältig umgegangen wurde, dass man trotz der nicht SUVA-tauglichen Baustelleneinrichtung keine Unfälle beklagen musste, dass man viel Freude am Entstehenden haben durfte.

Die Wahl des Architekten erweist sich auch im Nachhinein als gut. Es erstaunt immer wieder, wie trotz einfachsten Hilfsmitteln qualitativ gute Arbeit geleistet wird. Im Moment wird das Innenleben des Neubaus wohnlich gestaltet. Fliesen werden eingebracht, die sanitären Einrichtungen erhalten langsam ihren Endstand und die Sicherheitsvorkehrungen erreichen den ihnen zugedachten Stand.

Möblierung und Abschlussarbeiten

Das zweistöckige Haus ist so ausgelegt, dass vierzig Kinder und Jugendliche darin ihr Daheim finden können. Hinzu kommen zwei Gästezimmer und die Räumlichkeiten für Barbara König – Haas, die Leiterin des Wohnheims. Bald werden Kleiderschränke, Betten und allerlei Nettes die Zimmer wohnlich erscheinen lassen. Die separaten Nasszellen erlauben die unabdingbare Körperhygiene und der grosse Wohnraum lädt die Bewohnerinnen und Bewohner zum Verweilen, zum Spielen oder auch zum Erledigen der Hausaufgaben und zum gemeinsamen Essen ein. Letzteres ist heute wegen der knappen Platzverhältnisse nicht möglich. Die neuen Wohnverhältnisse werden schlicht deutlich komfortabler.

Die Kinder sind am neuen Haus interessiert

Die Kinder trifft man häufig im Neubau an. Sie verfolgen die Entstehung ihres neuen Hauses, sie schmieden Pläne, sie freuen sich riesig auf die neuen und grösseren Platzverhältnisse. Der Einzug ins neue Heim ist für Juni vorgesehen. Jacob Mwaniki beschreibt seine Gefühle wie folgt: „I am exited as everyone else too in our family. We can see constructors daily working on this big and beautiful house and soon we will be living in the same. We cannot exactly express how happy we are about this. But let me say: very, very happy indeed.” Die Jugendlichen sind also aufgeregt, finden das Haus gross und schön und fühlen sich enorm glücklich.

Es braucht aber immer noch Geld

Der Vorstand des Vereins Youth for Hope ist immer noch auf Geld angewiesen. Die Absicht des Vorstandes ist es, das Haus bei Fertigstellung auch fertig bezahlen zu können. Aus diesem Grund sind die Verantwortlichen nach wie vor auf viel Goodwill angewiesen.“