Der Umzug naht

Liebe Freunde!

Mit grossen Schritten ging es auch in den letzten Wochen weiter. Mittlerweile ist das zukünftige Zuhause der Kinder schon bald bezugsbereit! In der jetzigen Bauphase gibt es aber noch wichtige Entscheidungen zu treffen, alle die schon mal selber gebaut haben, können ein Lied davon singen. So ging es letztens zum Beispiel um die Wandschränke in den Kinderzimmern. Mit oder ohne Schlösser, welche Farbe, oder wie soll der Innenausbau gestaltet werden soll. Diese Entscheidungen und Besichtigungen machen es notwendig, das Hans und Othmar nun regelmässig einen Abstecher nach Ngong machen, um nach dem Rechten zu sehen. Jedes mal, wenn sie zurück kommen, können sie begeistert von den neuen Entwicklungen erzählen!

 

Letzte Woche hat die NFZ über Hans Zemp einen grossen Artikel über den Baufortschritt publiziert, ihr könnt ihn selbstverständlich hier nachlesen:

„Seit nunmehr rund einem Jahr wird in Ngong, westlich von Nairobi in Kenia, am neuen Kinderheim gebaut. Diese Bauarbeiten sind im Verlauf des letzten Jahres zügig vorangekommen, so zügig, dass man dem vorgesehenen Einzug in den Neubau im Juni zuversichtlich entgegensehen kann. Hans Haas war während der Bauphase nicht nur sehr oft vor Ort anzutreffen, er erlebte auch wirklich viele schöne und gute Momente.  Die erspriessliche Zusammenarbeit mit Architekt und Bauleitung hat während der ganzen Zeit angedauert und dafür gesorgt, dass gute Arbeit verrichtet wurde, dass keine Leerläufe entstanden, dass mit den Ressourcen sorgfältig umgegangen wurde, dass man trotz der nicht SUVA-tauglichen Baustelleneinrichtung keine Unfälle beklagen musste, dass man viel Freude am Entstehenden haben durfte.

Die Wahl des Architekten erweist sich auch im Nachhinein als gut. Es erstaunt immer wieder, wie trotz einfachsten Hilfsmitteln qualitativ gute Arbeit geleistet wird. Im Moment wird das Innenleben des Neubaus wohnlich gestaltet. Fliesen werden eingebracht, die sanitären Einrichtungen erhalten langsam ihren Endstand und die Sicherheitsvorkehrungen erreichen den ihnen zugedachten Stand.

Möblierung und Abschlussarbeiten

Das zweistöckige Haus ist so ausgelegt, dass vierzig Kinder und Jugendliche darin ihr Daheim finden können. Hinzu kommen zwei Gästezimmer und die Räumlichkeiten für Barbara König – Haas, die Leiterin des Wohnheims. Bald werden Kleiderschränke, Betten und allerlei Nettes die Zimmer wohnlich erscheinen lassen. Die separaten Nasszellen erlauben die unabdingbare Körperhygiene und der grosse Wohnraum lädt die Bewohnerinnen und Bewohner zum Verweilen, zum Spielen oder auch zum Erledigen der Hausaufgaben und zum gemeinsamen Essen ein. Letzteres ist heute wegen der knappen Platzverhältnisse nicht möglich. Die neuen Wohnverhältnisse werden schlicht deutlich komfortabler.

Die Kinder sind am neuen Haus interessiert

Die Kinder trifft man häufig im Neubau an. Sie verfolgen die Entstehung ihres neuen Hauses, sie schmieden Pläne, sie freuen sich riesig auf die neuen und grösseren Platzverhältnisse. Der Einzug ins neue Heim ist für Juni vorgesehen. Jacob Mwaniki beschreibt seine Gefühle wie folgt: „I am exited as everyone else too in our family. We can see constructors daily working on this big and beautiful house and soon we will be living in the same. We cannot exactly express how happy we are about this. But let me say: very, very happy indeed.” Die Jugendlichen sind also aufgeregt, finden das Haus gross und schön und fühlen sich enorm glücklich.

Es braucht aber immer noch Geld

Der Vorstand des Vereins Youth for Hope ist immer noch auf Geld angewiesen. Die Absicht des Vorstandes ist es, das Haus bei Fertigstellung auch fertig bezahlen zu können. Aus diesem Grund sind die Verantwortlichen nach wie vor auf viel Goodwill angewiesen.“

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